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Ole Rausch

Köln, E-Werk am 26.Oktober 2007

Als Sandy mich vor einigen Wochen anrief um mir zu sagen, dass das E-Werk ausverkauft sei war ich sehr erschrocken, Ich hatte noch keine Karten und wir wollten doch gemeinsam mit Sandy dort hingehen- schon allein aus nostalgischen Gründen, hatten wir uns doch damals indirekt bei der Hartmut Engler Tour dort kennen gelernt…Und Sandy hatte Daniela versprochen, bei diesem Konzert ausnahmsweise auf der linken Seite, also bei Ole, stehen zu wollen. Nun begann die große Sucherei, bei ebay, Hekticket usw.. Aber immer war es ein Schlag in´s Wasser. Fast hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass es klappen würde, da las ich im Laith Forum von einer anderen Sandy, dass sie zwei Karten zu verkaufen habe. Und tatsächlich, ganz knapp davor war die Transaktion erfolgreich und wir konnten uns Freitagmittag auf den Weg nach Köln machen. Leider war mal wieder Bahnstreik, so war auf den Straßen noch mehr los als sonst. Kurz vor Köln standen wir dann in einem dicken Stau und dachten, dass wir es nie mehr schaffen würden zum E-Werk zu kommen.

Irgenwann so gegen 16 Uhr hatten wir es dann doch geschafft und begaben uns zum ehrwürdigen E-Werk. Wir rechneten mit einer langen Schlange, bogen um die Ecke und…nichts. Kein Mensch war da, Menschenleer war der Eingang. Das war sehr verwunderlich für mich. Zum Glück kamen dann aber bald schon ein paar nette Fans und ich war nun sicher, dass genau an diesem Freitag das Laith al deen Konzert stattfinden würde.

Bald kam auch Sandy und wir freuten uns auf eine nette Wartezeit mit ihr. Aber dann wurde sie beim Flyer verteilen gebraucht und wir vereinbarten, dass ich ihr einen Platz freihalten würde. Ich muss nicht unbedingt in der ersten Reihe stehen Einziger Grund, warum ich dort gerne bin ist, weil ich dann weniger Rückenschmerzen habe, man kann sich so gut an der Absperrung festhalten. Aber ich sehe auch noch in der Zweiten oder Dritten gut und kann den Herren Musikern da oben auch dieses „und täglich grüßt das Murmeltier“ Gefühl ersparen, wenn sie von der Bühne aus in immer wieder die selben Gesichter schauen müssen oder dürfen, je nach Blickwinkel.

Das klappte alles auch ganz prima und Sandy war schon eine Zeit vor Diane Weigmann´s Auftritt wieder bei uns. So konnte der Abend endlich losgehen!

Diane und ihre Band legten gleich ordentlich los und ich muss sagen, dass die Kölner gleich richtig mitgingen. Dank der beiden vorangegangenen Konzerte und my space konnten Sandy und Daniela und sogar ich einiges schon mitsingen, was sie auch bemerkten und nach dem Gig dankbar erwähnten.

Gegen 20.50 Uhr begann der Umbau für Laith, Ole und Band. Kurz vor 21 Uhr ertönte das mittlerweile vertraute James Bond Thema und unsere Vorfreude stieg rasant an. Und dann ging es auch schon los, dieses Mal hatten die Herren Musiker richtig Power, wirkten ausgeruht und zu allem bereit. Ole erfreute uns mit seinen Gitarrenkünsten, gab wieder alles, sang bei „Stille“ als einziger den Background und machte mit Frieder auch choreographische Einlagen, was beim Publikum großes Gejohle und Geklatsche auslöste. Ich höre und sehe Ole immer unheimlich gerne auf der Bühne, aber Laith Konzerte mit Ole sind irgendwie immer besonders und speziell.

Insgesamt war dieser Gig wieder ganz anders als in Karlsruhe- ich kann Dir also nicht recht geben, lieber Tobi, dass es doch immer gleich sei. Klar war die Setliste bei Diane und Laith wieder wie in KA und AGH, was mir gefiel. Doch dieses Mal mischte sich Laith nicht unters Volk, war wohl auch aus Platzgründen nicht möglich.

Ich denke, jedes Konzert ist auf seine Art unterschiedlich, nur das „Gerüst“ ist vorgegeben. Und so hatten wir auch eine Menge Spaß, besonders auch weil Sandy bei uns stand. Daniela und sie machten richtig Party vor der Bühne, was auch von oben nicht unbemerkt blieb.

Trotzdem bin ich für mich der Meinung, dass es ausreicht, wenn man fünf bis sechs Konzerte ein und der selben Band besucht, auch wenn man gerade dieses Mal eine gewisse Suchtgefahr nicht abstreiten kann, so klasse entspannt, wie die Konzerte ablaufen. Heike aus Leipzig hat den Vergleich und meinte, dass sie fast wie die Promotouren seien und auch die Jungs trotz anderer Größenordnung ähnlich locker seien wie bei den Promo Terminen. Woran es letztendlich liegt vermag ich nicht zu urteilen, aber zumindest kann ich von meiner Erfahrung her sagen, dass ich noch nie so nette und interessante Begegnungen nach den Gigs mit den Musikern erleben konnte wie dieses Mal. Auch wurde wirklich einiges aus dem Nähkästchen geplaudert und viel gelacht.

Insgesamt machte der Gig unglaublich Spaß, auch wenn sich Wehmut einschlich, da es, zumindest wie es im Moment aussieht, unser letztes Konzert dieser Tour sein sollte. Klar wäre es schön das letzte Konzert in Bremen sehen zu können, zumal Daniela ja sogar tolle Möglichkeiten haben würde und so ein Abschlusskonzert auch etwas Besonderes ist, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Die Band mit Ole und Laith war quer durch Deutschland gereist und so konnten die meisten Fans fast „vor der Haustür“ ein Konzert erleben, auch wir. Ich finde es immer ein wenig suspekt, wenn jemand hunderte Kilometer für Gigs zurücklegt, die auch bei ihm in der Nähe angeboten werden, die er dann zusätzlich noch besucht.

Nach dem Ende des Konzerts gegen 23 Uhr standen wir noch eine Weile im Foyer, plauderten mit einigen der Musiker, dann wurde es auch langsam Zeit für den Heimweg. Daniela wurde sogar noch von einem der Herren zum Wagen begleitet. Dann machten wir uns auf den Weg und hingen unseren Gedanken nach, wann wir wohl das nächste Mal diese tolle Show anschauen können…

Ein dickes Dankeschön an Ole, Laith, Frieder, Tobi und Dave, es hat wirklich Spaß gemacht. Wir sehen uns spätestens beim nächsten Konzert in unserer Nähe!

Liebe Grüße von Danny und Claudia



Ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe, jedoch nicht für das, was Ihr zu verstehen glaubt.

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